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Kieser Training wirkt

Der Schmerz ist weg, die Knochen sind fest, die Muskeln straff und der Körper gesund: Kieser Training wirkt. Mit dieser Botschaft geht Kieser Training 2009 massiv in die Öffentlichkeit. Mit einer öffentlichen Studie wollen wir Skeptikern, Neugierigen, Medien und Politikern die Wirksamkeit des gesundheitsorientierten Krafttrainings vor Augen führen.

Die Effizienz von Kieser Training haben zahlreiche wissenschaftliche Untersuchungen bereits bewiesen. Mehr als 300.000 Kunden weltweit erfahren die Erfolge täglich am eigenen Leib. 2009 soll die bei Wissenschaftlern und Kunden bekannte Wirksamkeit des gesundheitsorientierten Krafttrainings auch die breite Öffentlichkeit kennenlernen: Mit wenig Aufwand werden alle wichtigen Muskeln trainiert, um den ganzen Körper gesund zu erhalten und Beschwerden wie Rückenschmerzen, Osteoporose, Diabetes und Übergewicht zu beseitigen, zu lindern oder ihnen vorzubeugen.

Diese Tatsache gilt es insbesondere auch bei Vertretern der Politik und des Gesundheitssystems zu platzieren. Denn auf diesen Ebenen ist ein Umdenken notwendig. Rückenleiden verursachen unsägliche Kosten und gleichzeitig wird oft falsch an dem Problem herumgedoktert. Laut einer aktuellen Untersuchung der Helmholtz- Gemeinschaft kosten Rückenleiden die deutsche Gesellschaft 48,9 Milliarden Euro pro Jahr, über die Hälfte davon wird durch Arbeitsunfähigkeit und Produktivitätsverluste verursacht. Um das Problem in den Griff zu bekommen, werden am häufigsten Medikamente, Massagen und Spritzen verschrieben. Allerdings ist die klassische Behandlung von Rückenschmerzen wenig erfolgreich. Laut einer Umfrage der BKK liegt die Rückfallquote von Patienten, die sich in ärztliche Behandlung begeben, bei 81 Prozent, bei den chronisch Kranken lag der Anteil sogar bei 94 Prozent. Die magere Erfolgsbilanz hat einen Grund: Die Maßnahmen behandeln nur die Symptome, nicht aber die Ursachen der Schmerzen.

Werner Kieser ist sich sicher, dass Krafttraining langfristig hilft und die Kosten massiv reduzieren kann: «Zweimal 30 Minuten Arbeit am Rücken pro Woche sind wirksamer und billiger als Medikamente und überflüssige Operationen.» Kieser behauptet sogar: «Die Kosten für den deutschen Rücken ließen sich locker auf 10 Milliarden runterbringen.» Die Experten der Krankenkassen geben der Methode recht. So bestätigt etwa die Techniker Krankenkasse, dass 80 Prozent der Rückenleiden auf eine schlaffe Muskulatur zurückzuführen sind, und Kieser Training-interne wie unabhängige Studien zeigen, dass gesundheitsorientiertes Krafttraining die Muskulatur wirksam kräftigt und dadurch Beschwerden behebt.

«Kieser Training wirkt!» Zu dieser Aussage steht das Unternehmen. Und es ist bereit, sich an dieser Aussage messen zu lassen. Dafür startet im April eine bundesweite Studie mit 500 Personen. Bewerben können sich alle interessierten Frauen und Männer ab 18 Jahren. Die Teilnehmer absolvieren ein halbes Jahr lang kostenlos ein präventives oder therapeutisches Krafttraining – je nach Gesundheitszustand. Die Ergebnisse sollen die Forschungsabteilung von Kieser Training dabei unterstützen, Aussagen über die Wirksamkeit des gesundheitsorientierten Krafttrainings auf Untrainierte zu systematisieren und zu vertiefen. Für Kunden ist eine Teilnahme daher nicht möglich.

Sie, liebe Kunden, können aber dazu beitragen, der Studie zum Erfolg zu verhelfen und damit die Kieser Training-Methode weiter zu verbessern. Erzählen Sie Ihren Freunden, Nachbarn, Kollegen davon. Die Teilnahme an der Studie ist kostenlos und mit keinerlei Kaufverpflichtungen verbunden. Interessierte können sich noch bis zum 16. März bewerben. Entweder über Teilnahmecoupons, die in den Betrieben ausliegen, oder online unter www.kieser-training-wirkt.de.

Unsere Muskeln …
… halten jung

Ob Tee, Creme oder Wellnessbehandlung – allerorten wird mit dem Zauberwörtchen «Anti-Aging» geworben. Und oftmals ist es der reinste Kokolores. Die Lebenszeit-Uhr können wir nämlich nicht zurückdrehen, höchstens ein wenig aufhalten. Eine wirklich wirksame Waffe gegen den Alterungsprozess ist Krafttraining. Der Grund: Ohne Training schwinden ab dem 25. Lebensjahr pro Jahrzehnt fünf bis zehn Prozent unserer Muskelmasse – somit kann man im Laufe


Foto: Michael Ingenweyen

seines Lebens die Hälfte seiner Muskulatur durch bloßes Nichtstun verlieren. Lassen wir unsere Muskulatur hingegen regelmäßig kräftig arbeiten, wirken wir diesem Abbau effektiv entgegen. Krafttraining erneuert immer wieder die muskulären Eiweißstrukturen und sorgt somit dafür, dass wir eine biologisch jüngere Muskulatur haben – laut Expertenmeinung kann das bis zu 20 Jahre ausmachen. Zudem erhöht das Muskeltraining die Knochendichte, beugt Erkrankungen vor, verbessert zudem die Körperhaltung und erhält knackige Kurven. Übrigens: Britische Forscher gingen zur Lüftung des Geheimnisses des Alterns auf den Grund unserer Gene und fanden einen Jungbrunnen am Ende der Chromosomen. Dort sitzen die sogenannten «Telomere», die für die Alterung unserer Körperzellen zuständig sind. Der wissenschaftliche Clou: Die Telomere von sportlich aktiven Menschen sind laut der Untersuchungsergebnisse rund 200 Bausteinchen länger als die von Sportmuffeln. Den schleichenden Verfall können wir also wirklich ausbremsen – laut Studie können wir bis zu zehn Jahre wettmachen. Kein Kokolores!

Liebe Leser,

von jedem Einzelnen wird seitens der Gesundheitspolitik immer mehr Eigenverantwortung gefordert. Was kann man tun, um den Körper lange gesund zu erhalten? Wie kann man etwa einer Osteoporose vorbeugen? Was kann ich tun, wenn diese bereits diagnostiziert ist? Das und mehr lesen Sie in dieser Ausgabe des Reflex.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen Werner Kieser

Ältestes Mitglied

100 Jahre jung

«Ältere Menschen brauchen keine Kaffeefahrten; stattdessen sollte es viel mehr Sportangebote speziell für Ältere geben.» Das fordert einer, der im Dezember seinen 100. Geburtstag feierte – Fritz Hamer ist weltweit der älteste Kieser-Kunde. Sein Geheimnis: Zweimal wöchentlich hält er seine Muskeln im Kieler Kieser Training- Betrieb fit, zusätzlich trainiert er zu Hause per Ergometer und Rudergerät und achtet auf eine gesunde Ernährung. «Eigentlich würde ich bei Kieser Training gerne mehr machen», schmunzelt der 100-Jährige. «Aber dafür fehlt mir die Zeit.»