Ausgabe für Österreich | www.kieser-training.com
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gesundheitsorientiertes Krafttraining tut gut – nicht nur Ihrem Rücken. Kieser Training stärkt die Muskulatur und ist gut für Sehnen, Bänder und Gelenke. Abnutzungserscheinungen in den Gelenken können zu einer Arthrose mit Schmerzen und Bewegungseinschränkungen führen. Die Rettung gefährdeter Gelenke liegt aber keinesfalls in einer Schonung. Ganz im Gegenteil: Regelmäßige und intensive Belastung und eine gut trainierte Muskulatur sind Grundvoraussetzungen für gesunde Gelenke. Lesen Sie mehr darüber in dieser Ausgabe des Reflex.
Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen Werner Kieser
Stundenlanges Sitzen, Nacht- und Schichtarbeit, Zeitdruck, unregelmäßige Pausen – diese Arbeitsbedingungen machen Mitarbeiter der Wiener Linien anfällig für körperliche Beschwerden. Eine Studie der MedUni Wien geht den Problemen auf den Grund, bei Kieser Training stärken die Studienteilnehmer ihre Muskeln.

(v.l.n.r.) Christian Rabitsch, Projektleiter Kieser Training; Christian Bauer, Personalentwicklung Wiener Linien;
Prof. Christian Wolf, Leiter der Projektstudie und Ralf Kälin, Geschäftsführer Kieser Training Österreich,
besprechen das Studiendesign.
Foto: © www.fotoweinwurm.at
Dass Arbeitsbelastung Menschen krank machen kann, ist weithin bekannt. Doch nicht nur Art und Ausmaß der beruflichen Tätigkeit, auch persönliche Ressourcen bestimmen, wie belastend eine Arbeit letztlich ist. Zu diesen Ressourcen zählen körperliche und psychische Leistungsfähigkeit. Wie können diese „Kraftquellen“ aktiviert werden? Dieser arbeitsmedizinischen Aufgabenstellung geht das Team rund um Univ. Prof. Dr. Christian Wolf von der Universitätsklinik für Arbeitsmedizin der Medizinischen Universität Wien in einer Studie auf den Grund. Es entwickelte ein Interventionsprogramm, das gesündere und motiviertere Arbeitnehmer hervorbringen soll. Kieser Training übernimmt den Studienteil „Besuch eines gesundheitsorientierten Kraft trainings“. „Die Wahl fiel auf Kieser Training, weil es eine Trainingseinrichtung ist, die mit wissenschaftlichem Hintergrund an hochwertigen Maschinen arbeitet und standardisierte Abläufe konsequent umsetzt“, so Professor Wolf.
Den Arbeitsalltag vieler Mitarbeiter der Wiener Linien bestimmen Fahrpläne, unregelmäßige Arbeitszeiten, sich wiederholende Handgriffe, Lärm und Verantwortung für das Wohl der Fahrgäste. Kein Wunder, dass viele über Stress klagen und unter Wirbelsäulenproblemen leiden. Grund genug für die Wiener Linien, an der Studie der MedUni Wien zur betrieblichen Gesundheitsförderung teil zu nehmen. „Wir können nicht alle belastenden Faktoren aus dem Weg räumen. Aber wir sehen jetzt Hebel, an denen wir ansetzen können, um die Lebensqualität unserer Mitarbeiter zu verbessern“, erklärt Christian Bauer, Personalentwicklung Wiener Linien. „Wir haben unsere Mitarbeiter motiviert, sich für die Studie zu melden.“ 130 Personen, allesamt älter als 45 Jahre, nehmen an der Studie teil, 40 davon sind in der Kontrollgruppe.
In 12 Monaten soll die Lebensqualität und Arbeitsfähigkeit der Teilnehmer durch ein vielseitiges Programm verbessert werden: Arbeitsplatzanalyse, regelmäßige Seminare etwa zu Fragen der Ernährung oder des Stressabbaus und Kieser Training. „Der Enthusiasmus der Mitarbeiter der Wiener Linien hat uns positiv überrascht. Einige Studienteilnehmer bringen ihre Lebenspartner zum Training mit, andere, die nicht an der Studie teilnehmen, haben trotzdem mit dem Training begonnen“, erzählt Ralf Kälin, Geschäftsführer von Kieser Training Österreich.
Bevor die Mitarbeiter der Wiener Linien ihre Rücken für den Arbeitsalltag stärken, unterzogen sie die MedUni Wien und Kieser Training einer genauen Prüfung. „Die Probanden haben bei uns Maximalkrafttests und eine Rückenanalyse an Test- und Therapiemaschinen gemacht. Wir haben ihre Körperkomposition gemessen, um zu sehen, welche Veränderungen bei der Magermasse, das sind Muskulatur und Knochen, und beim Körperfett möglich sind“, informiert Christian Rabitsch, Projektleiter seitens Kieser Training.
Die Studie läuft noch bis Ende April 2010. MedUni Wien, Wiener Linien und Kieser Training sind sich sicher, dass die Teilnehmer aber bereits davor gestärkt und leichter ihren Arbeitsalltag bewältigen werden.
Christine Steindorfer

Foto: Michael Ingenweyen
Fakt ist: Knackige Muskelmasse verbraucht mehr Energie, sprich Kalorien, als schlaffes Fettgewebe. Einfach so, ununterbrochen und selbst im Schlaf. Sie meinen, das klingt zu schön, um wahr zu sein? Wir erzählen Ihnen doch keine Märchen! Dies liegt am erhöhten Grundumsatz – unser Körper muss für den Erhalt der Muskelmasse eben ein paar Kalorien mehr investieren. Somit halten wir per Krafttraining nicht nur unsere Muskeln auf Trab, sondern auch unsere Energiebilanz – unsere interne Spezialdiät.
Apropos Diät: Setzen wir lediglich aufs Abspecken durch Kalorienentzug ohne kräftigende Übungen, berauben wir uns dieser effektiven Energieverwerter. Denn unser Körper baut bei Kalorien-Notstand leider nicht nur Fett ab, sondern vorrangig Muskeleiweiß. So ist eine Diät ohne kräftigendes Training ein großer Muskelräuber. Beste Gegenmaßnahme: Krafttraining plus reduzierte Kalorienzufuhr und erhöhter Kalorienverbrauch durch Sport – das macht dauerhaft schlank.
Übrigens «verwandeln» sich die unerwünschten Fettpölsterchen nicht in Muskulatur, denn sie bestehen – wie der Name schon sagt – aus Fett, unsere Muskeln jedoch aus Proteinen. Vielmehr verbrennt unsere Muskulatur als größtes Stoffwechselorgan das Fett. Wer wenige Muskeln hat, kann auch nur wenig Fett verbrennen. Wer mehr Fett verbrennen will, muss seine Muskulatur vergrößern – durch Training.
Im Mai eröffnet der erste asiatische Standort von Kieser Training in Singapur. Die weitere Expansion in Fernost ist fest eingeplant.
Singapur
50 Raffles Place
#01-02A Singapore Land Tower (via Chevron House)
Singapore 048623
Telefon: +65 6323 3933
E-Mail: singapore1@kieser-training.com
