Ausgabe für Deutschland | www.kieser-training.com
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als Kieser Training-Kunde wissen Sie um die positiven Effekte körperlicher Aktivität. Neben einer ausgewogenen Ernährung ist sie die Basis für ein gesundes Leben. Leider geben heutzutage viele Menschen nicht besonders viel Acht auf ihren Körper – meist jedoch nicht aus Unvernunft. Sie haben es einfach nie gelernt. Besonders in sozial schwächeren Gebieten bekommen Kinder oft kein ausreichendes Bewusstsein für den eigenen Körper vermittelt. Mit der Aktion «Machen Sie sich stark für unsere Kinder» unterstützen wir Klasse2000, Deutschlands größtes Programm zur Gesundheitsförderung in der Grundschule.
Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen Werner Kieser
Thomas Duprée ist Sozialpädagoge und Geschäftsführer von Klasse2000, Deutschlands größtem Projekt zur Gesundheitsförderung in der Grundschule. Im Interview spricht er über die Bedeutung von Spaß und Bewegung bei der Vermittlung von Lebenskompetenzen.

Spielerisch macht Klasse2000 Grundschüler stark für ein bewusstes Leben.
Foto: © Klasse2000
Herr Duprée, wie funktioniert Klasse2000?
Klasse2000 ist ein Unterrichtsprogramm. Die Klassenlehrer entwickeln mit den Kindern im Rahmen des normalen Grundschulunterrichts ein positives Bewusstsein für ihre Gesundheit. Die Kinder bekommen altersgerechte Hefte und Materialien zum Experimentieren, für die Eltern gibt es auf Elternabenden begleitende Informationen mit praktischen Tipps. Und 3-mal im Jahr kommen externe Experten in die Klassen: Ärzte, Gesundheitspädagogen, Psychologen.
Welche Ziele verfolgen Sie konkret mit dem Projekt?
Wir möchten den Kindern Gesundheits- und Lebenskompetenzen vermitteln. Sie müssen lernen: Was kann ich tun, um mich wohl zu fühlen? Wie kann ich mich bewegen, gesund ernähren und entspannen? Wie löse ich Konflikte? Wie kann ich mich gegen Gruppendruck zur Wehr setzen? Da gibt es ganz pragmatische Tipps. Wenn mir in der Gruppe Tabak oder Alkohol angeboten wird, hilft ein unsicheres «Ich weiß nicht» wenig. Bilde ich mir jedoch eine Meinung und stehe dazu, ist das Thema mit einem klaren, lauten «Nein» meistens schnell gegessen.
Der Mangel an körperlicher Aktivität ist ein Zivilisationsproblem. Wie gelingt es Ihnen, dieses Thema in die Köpfe der Kinder zu bringen? Eine logische Argumentation dürfte kaum ziehen.
Wenn wir erklären, warum Bewegung so wichtig ist, dann tun wir das auch immer mit einem praktischen Teil: Wir unterbrechen den Unterricht mit spielerischen Bewegungsübungen, denn die machen den Kindern Spaß. Und durch Spaß werden sie fürs Thema motiviert und lernen. Wir wollen ja nicht nur, dass die Kinder sich jetzt und heute bewegen. Die Schule soll sie auch auf das Erwachsenenleben vorbereiten, sie zu starken Persönlichkeiten machen, die bewusst mit der eigenen Gesundheit umgehen.
An sozialen Brennpunkten müssen Kinder oft besonders gefördert werden. Ist Klasse2000 speziell darauf ausgerichtet?
Das Programm ist nicht per se für sozial schwächere Gebiete gemacht. Wir wissen aber, dass es dort besonders gut ankommt und bemühen uns, dass es dort verstärkt eingesetzt wird. Rund 25 Prozent der teilnehmenden Klassen kommen schon aus sozialen Brennpunkten. Diese Kinder brauchen unsere Hilfe besonders, da ihnen ihre Eltern in puncto Gesundheitsbewusstsein oft weniger mitgeben, als andere Kinder bekommen.
Wie finanziert sich das Projekt?
Es finanziert sich auf Basis von Patenschaften für einzelne Schulklassen. Jede Klasse, die teilnimmt, braucht einen Paten, der pro Schuljahr 220 Euro an Klasse2000 spendet. Im Idealfall macht er dies vier Jahre lang. Dann kann das Programm über die gesamte Grundschulzeit laufen.
Warum eignet sich Kieser Training als Pate?
Wir brauchen Unternehmen, die uns unterstützen. Wenn das Engagement auch inhaltlich zum Unternehmen passt, ist dort das Interesse erfahrungsgemäß höher und es kann eine gute, vielleicht sogar längerfristige Zusammenarbeit daraus werden.

Foto: Michael Ingenweyen
Manchmal führen sich die kleinen grauen Zellen wie richtige Zicken auf, verdaddeln Termine, vergessen Vokabeln, vertüddeln Namen. Den schleichenden Gedächtnisverlust kann – Sie ahnen es bereits – eine wirksame Gegenmaßnahme stoppen: Sport. Wer nur vor der Mattscheibe versauert, wird schließlich nicht nur dick, sondern obendrein auch dumm. Denn unser Köpfchen braucht wie unser Körper sein regelmäßiges Training, um nicht schlapp zu machen. Zahlreiche Studien belegen: Sport ist eine effektive Kopfnuss fürs Gehirn, verbessert Denkleistung, Konzentration und Reaktion. Fakt ist: In unserem Oberstübchen liegen Daten-Autobahnen, die wir beim Erlernen von Bewegungen anlegen und durch wiederholtes Nutzen festigen. Füttern wir unser Gehirn mit ungewohnten Bewegungsmustern, produziert es neue Nervenzellen und -bahnen, um das Unbekannte zu speichern. Insbesondere Sport kann das Gehirn formen und bringt zudem Durchblutung und Hirnstoffwechsel mächtig auf Trab. Das funktioniert selbst bei älteren Menschen noch hervorragend und bremst Alzheimer, Depressionen & Co.
Also, für werdende Intelligenzbestien gilt: Her mit dem schweißtreibenden Denksport!
Werner Kieser spricht auf einer Vortragsreihe, begleitet vom Zeitmanagement-Experten Lothar Seiwert.
Berlin, 12.1.2010, Kosmos
Hamburg, 13.1.2010, Magnus Hall
Frankfurt, 19.1.2010, Herrman Josef Abs Saal
Stuttgart, 20.1.2010, Haus der Wirtschaft
Essen, 21.1.2010, Zeche Zollverein
München, 26.1.2010, Reithalle
Köln, 27.1.2010, Vulkanhalle
Interessierte können sich unter www.kieser-training-wirkt.de für die kostenlosen Veranstaltungen anmelden.
