Ausgabe für Deutschland | www.kieser-training.com
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Für die lässige Bergab-Sause braucht man die vier K: Kraft, Kondition, Körpergefühl – und das passende Kieser Training
Endlich Winter, ab in die Berge und rein ins Schneevergnügen. Damit die Abwärtsfahrt nicht zur Spaßbremse wird, sollten Sie sich mit der richtigen Vorbereitung fit für Ihren Wintersport machen. Denn nach einem langen Tag auf den Brettern zwickt’s sonst schon mal im Kreuz. Oder in den Beinen. Und am nächsten Tag hat man einen heftigen Muskelkater, der den Fahrspaß heftig mindert. Beste Vorsorge gegen malade Muskeln liefert ein gezieltes Kräftigungsprogramm.

Der Bergab-Kraftakt
Beim Pesen über die Piste werden in erster Linie die Knie, aber auch der Rücken stark belastet. Wer den ganzen Tag auf den Brettern unterwegs sein möchte, braucht deswegen Kraft und Kraftausdauer. Hapert’s daran, ermüdet die Muskulatur vorzeitig, die Technik verschlechtert sich, Fahrfehler schleichen sich ein, die Sturzgefahr steigt. Darunter leidet nicht nur der Spaßfaktor, auch die Verletzungsgefahr erhöht sich enorm. So verletzen sich viele Wintersportler lediglich wegen einer unzulänglichen körperlichen Verfassung.
Voller Körpereinsatz gefragt
Den ganzen Tag unterwegs, dazu eventuell die sauerstoffarme Höhenluft – dafür braucht man außerdem eine gute Ausdauer. Zudem sind Reaktion und Koordination gefragt, um plötzlichen Hindernissen und veränderten Bodenverhältnissen flott auszuweichen. Ein spezifisches Kraftaber auch Ausdauertraining sind die perfekte Vorbereitung für das Wintervergnügen.
Das passende Wintertraining
Gerade beim Skifahren ist eine starke Rumpfmuskulatur unverzichtbar, um Buckelpisten, Ausweichmanöver oder lange Abfahrten «wegzustecken». Für die nötige Stabilität in alle Richtungen sorgen die A1, A2, F1 und F3. Zudem ist bei Schwüngen & Co. Kraft in Hüften, Oberschenkeln und Waden gefragt – die nötige Unterstützung gibt’s an der A3 und A4 sowie B6 und B8. Damit auch der Oberkörper, Schultern und Arme nicht schlapp machen und die Stöcke kräftig eingesetzt werden können, liefern die C1, C3, C7, D6 oder D7 die nötige muskuläre Unterstützung.
Für Ski-Neulinge
Ist der Körper fit, fehlt nur noch die richtige Ausrüstung. Doch für Ski plus Skischuhe kann man ein kleines Vermögen ausgeben – eine Investition, die Neulinge sich erst einmal sparen können. Zumal man zu Beginn in Ruhe unterschiedliches Equipment ausprobieren sollte, um sich für einen Ski-Typ zu entscheiden. Praktisch: In guten Skischulen gibt’s nicht nur Schnupperkurse, sondern auch gleich eine Leihausrüstung. Die nötigen Grundtechniken kann man im Anfängerkurs innerhalb von etwa drei Tagen erlernen. Und dann heißt’s: Ab auf die Piste!
Dr. med. Vert Mooney war führender Orthopäde und international bekannter Wissenschaftler an der Universität von Kalifornien in San Diego. Er wurde 1988 auf das therapeutische Potenzial des von Arthur Jones postulierten Krafttrainings für Rückenpatienten aufmerksam und konzentrierte seine Forschung auf dieses damals noch neue Gebiet. Dr. Mooney war medizinischer Direktor und Mitbegründer sowie Präsident der «Spine and Sport Foundation », der international maßgebenden Institution für Rückenrehabilitation.

Prof. Dr. med. Vert Mooney
Er publizierte über 225 Artikel in Wissenschaftszeitschriften, verfasste 53 Buchkapitel als Co-Autor und eine Autobiographie mit dem Titel «The Unguarded Moment». Viele seiner Arbeiten waren umwälzend, insbesondere auf dem Gebiet der rehabilitativen Medizin. Er war ein international begehrter Redner bei mehr als 215 Wissenschaftskongressen. Zusammen mit Prof. Dr. Micheal Pollock von der Universität Gainesville legte er die Grundlagen für die Medizinische Kräftigungstherapie, wie sie dann erstmals in Europa von Frau Dr. med. Gabriela Kieser eingeführt und praktisch umgesetzt wurde. Ich lernte Vert Mooney während meiner MedX-Ausbildung an der Universität von Florida kennen. Als ich ihm erzählte, dass wir in Deutschland diese Therapieform einführen möchten, hat er spontan seine Unterstützung zugesagt. Vert entsprach meiner Vorstellung des idealen und integren Wissenschaftlers. Wann immer ich mit ihm wissenschaftliche Fragen diskutierte, gewann ich an Erkenntnis. Vert Mooneys letzte Arbeiten galten der Behandlung von Skoliosen an Kindern mit Krafttraining, womit er für die Fachwelt überraschende und spektakuläre Erfolge erzielte. Vert Mooney starb am 13. Oktober auf dem Heimweg von seiner Klinik. Er wird uns fehlen.
Werner Kieser
Herr Olschok, Sie haben als einer von 500 Teilnehmern bis Ende Oktober an der bundesweiten Studie von Kieser Training teilgenommen. Wie ist es Ihnen dabei ergangen?

Foto: © MediaCompany/Peter Brümmer
Ich hatte vor Beginn der Studie permanent Rückenschmerzen. Deshalb habe ich die MKT, die Medizinische Kräftigungstherapie, absolviert. Schon nach drei bis vier Wochen hatte ich deutlich weniger Schmerzen. Außerdem habe ich zugenommen. Muskeln sind halt schwerer als Fett, auch wenn man drahtiger aussieht.
Bei der MKT wurden Sie immer von einem Therapeuten begleitet, nach drei Monaten sind Sie in das selbstständige Training (PKT) gewechselt. Was hat sich dadurch für Sie geändert?
Bei der MKT hatte ich feste Termine mit meinem Therapeuten. Bei der PKT wartet niemand auf einen, man muss den inneren Schweinehund überwinden und sich von allein aufraffen. Das klappt jetzt aber richtig gut. Kieser Training ist fester Bestandteil meiner Wochenplanung, ich gehe gerne am Abend – als Ausgleich zum Alltagsstress.
Die Studie ist zu Ende. Bleiben Sie Kieser Training treu?
Auf jeden Fall. Das hat drei Gründe: Erstens geht es meinem Rücken sehr viel besser. Vor der Studie habe ich mich oft gefragt, wie schlimm das mit meinen Schmerzen noch werden soll, wenn ich mit Ende Zwanzig schon solche Probleme habe. Jetzt weiß ich, was ich dagegen tun muss. Zweitens habe ich durch das Training ein ganz neues Körpergefühl entwickelt. Ich fühle mich vitaler und lebendiger. Und drittens haben die Instruktoren und Therapeuten ein echtes Interesse an meinem Befinden.
Werner Kieser
Kieser Training schnitt mit der Gesamtnote «BEFRIEDIGEND» (2,6) ab und lag damit auf Platz 2. Damit veränderte sich das Ergebnis um 0,2 Punkte im Vergleich zum letzten Test im Jahr 2006 (2,4 – «GUT»).«Kein Weltuntergang», meint Volker Pommerening, Leiter der Qualitätssicherung bei Kieser Training.
«Für uns alle ist eine fundierte Bewertung durch Außenstehende wichtig und interessant. Sie bietet die Möglichkeit, Unterschiede zwischen Eigen- und Fremdwahrnehmung festzustellen. Immer wenn wir von Stiftung Warentest und anderen geprüft werden, schauen wir, wie wir von der Kritik profitieren können.»
In zwei Punkten ist die Bewertung für Pommerening jedoch nicht nachvollziehbar: In der Kategorie «Öffnungszeiten » bekommt Kieser Training ein «ausreichend». Laut «Test» erhält ein Mitbewerber dagegen ein «befriedigend », obwohl Kieser Training pro Woche neun Stunden länger geöffnet hat. Beim Test 2006 wurden unsere Öffnungszeiten noch mit «befriedigend » bewertet. Geändert haben sie sich seitdem nicht. Und: Wie beim letzten Test fand sich auch diesmal kein Hinweis auf die ärztliche Trainingsberatung, die bei jedem Kieser Training-Vertrag inklusive ist.
Vor diesem Hintergrund liegt eine Schwankung um 0,2 Prozentpunkte bei der Gesamtnote für Pommerening im Toleranzbereich. Unter dem Strich befindet sich Kieser Training auf dem zweiten Platz. Der Erstplatzierte betreibt in Deutschland fünf Studios: vier in Hamburg und eins in Berlin. «Dabei von einem ‹bundesweit vertretenen marktbedeutenden Fitnessstudioanbieter› zu sprechen, ist in unseren Augen gewagt», so Pommerening.
Bei allem Respekt für die Stiftung Warentest gilt für Pommerening ohnehin: «Die wichtigsten Kritiker sind und bleiben unsere Kunden. Eine aktuelle Erhebung zur Kundenzufriedenheit zeigt: 78,7 Prozent der Kunden halten unsere Dienstleistung für ‹sehr gut›, 20,5 Prozent für ‹gut›. Das ist für uns doch mehr als befriedigend.»
Das gesamte Test-Ergebnis können Sie nachlesen im Magazin «test 10/2009».

Herausgeber Kieser Training AG, Systemzentrale, Kanzleistrasse 126, CH-8026 Zürich
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Redaktionsleitung Tania Schneider, reflex@kieser-training.com
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Verantwortlicher im Sinne von § 10 Abs. 3 MDStV Bastian Kauerhoff, Kieser Training AG
Erscheinungsturnus alle drei Monate
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