Ausgabe für Deutschland | www.kieser-training.com     Seite drucken     PDF

Liebe Leser,

1990 eröffneten wir den ersten deutschen Betrieb im Frankfurter Bahnhofsquartier. Der Kommentar meiner Frau: «Du hast mit sicherem Griff die übelste Meile Deutschlands ausgewählt! » Doch sah die Entwicklung erfolgversprechend aus. So entschieden wir uns nach drei Jahren zu expandieren. In Hamburg eröffneten wir gleich zwei Betriebe. Aber es kam niemand. Eine Frau fragte mich: «Ist das eine Kunstausstellung?» Inzwischen freue ich mich über 20 Jahre Firmengeschichte in Deutschland und darüber, dass 294.630 Kunden weltweit ihre Gesundheit mit Kieser Training stärken. Ich danke allen, die mich auf diesem Weg unterstützt haben – insbesondere natürlich bei Ihnen für das uns entgegengebrachte Vertrauen.

Viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen Werner Kieser

 

Heute ist Osteoporose nahezu immer zu vermeiden und selbst in fortgeschrittenen Fällen zu behandeln. In seinem neuesten Buch klärt der Autor Dr. med. Martin Weiß über die Möglichkeiten der Prävention und der Therapie von Osteoporose auf.

ISBN: 978-3-89901-368-9, Lüchow Verlag

Das Buch ist unter anderem in jedem Kieser Training-Betrieb in Österreich zum Preis von € 17,50 erhältlich.

 

 

 

 

 

Mit Kieser Training auf das Dach der Welt

Abgelegene Täler und atemberaubende Höhen, sattgrüne Reisfelder und schneebedeckte Gipfel – das ist der Himalaya. Hannes Künkel, Hochgebirgsforscher an der Universität Göttingen, hat Ende 2009 fast drei Monate in der oft unwirtlichen Landschaft verbracht.


Foto: Hannes Künkel

«Mir ging es wie fast allen, die schon mal im Himalaya waren: Man möchte immer wiederkommen», sagt Hannes Künkel und erklärt damit, warum er seit 2004 schon über zehnmal das Dach der Welt bereist hat. Ende des vergangenen Jahres war er in einer besonderen Mission unterwegs. Für seine Doktorarbeit wollte der junge Wissenschaftler einen alten Handelsweg erforschen, der vor über fünfzig Jahren zuletzt benutzt wurde. In welchem Zustand der Weg sein würde, wussten er und sein Team nicht, wohl aber, dass es eine denkwürdige Forschungsreise werden würde.

«Im Himalaya werden uns Menschen die Grenzen aufgezeigt. Hier muss man sich der Natur unterordnen. Man kann nur überleben, wenn man sich auf die Natur einlässt», stellt Künkel klar. Dass es Grenzen gibt, musste er auch auf seiner Expedition erfahren: Einer der einheimischen Lastenträger wurde sehr ernst höhenkrank. In einem tief verschneiten Gebiet, weit entfernt vom nächsten Tal. In Windeseile musste die komplette Mannschaft absteigen, denn bei der Höhenkrankheit kann sich Wasser in der Lunge oder im Gehirn sammeln – es geht um Leben und Tod. In diesem Fall ist zum Glück alles gut gegangen. Dieses schlimme Erlebnis macht deutlich: Eine sehr gute körperliche Kondition ist für Bergsteiger unerlässlich. Schließlich sind sie tagelang zu Fuß unterwegs – mit Gepäck, in großen Höhen und bei extremen Temperaturen. Künkel selbst hatte bisher jedoch nie körperliche Probleme. Durch regelmäßiges Kieser Training hat er eine starke Grundkraft aufbauen können, mit Joggen stärkt er seine Ausdauer und wird so fit für die außergewöhnlichen Herausforderungen der Expeditionen.

Und die Anstrengungen haben sich gelohnt. Künkel und seinem Team ist es tatsächlich gelungen, die alte Handelsroute wieder zu begehen. Über eine Woche lang hat die Mannschaft auf dem stark verschütteten Weg keinen einzigen Menschen gesehen, immer wieder mussten Flüsse durchquert werden. An einem Punkt führte die Route über einen hohen, sehr abgelegenen Pass. Hätte es hier angefangen zu schneien, wäre die Gruppe verloren gewesen. «Das ist der schönste Moment, wenn man so einen Pass überquert hat und alle Anspannung abfällt», berichtet Künkel. «Da ist man als Gruppe gemeinsam stolz auf seine Leistung.»

Positiv blieb dem Forscher auch der Kontakt zu den Einheimischen in Erinnerung: «Das sind sehr freundliche und fröhliche Menschen mit einer Herzlichkeit, die noch lange nachwirkt. Da würde ich mir manchmal gern ein bisschen Gelassenheit abgucken. » Doch viel Zeit zur Muße bleibt Hannes Künkel nicht: Die nächste Reise in den Himalaya ist bereits geplant.

www.himalways.de
www.hk-mountain-projects.com

Kraftraining …

… macht stark für zwei


Dr. Gerold Manner

Die schönen Stunden in trauter Zweisamkeit mit der oder dem Liebsten – was kann es Schöneres geben? Schade nur, dass so oft etwas dazwischen kommt. Ob es die Arbeit ist, die einfach nicht aus dem Kopf will, oder die Müdigkeit, die sich allzu schnell meldet. Kein Wunder, dass Tausende Ratgeber kein anderes Thema haben als die Möglichkeiten einer glücklichen Partnerschaft. Eine einfache Lösung scheint es nicht zu geben – oder doch?

«Endlich kann ich meine Frau wieder auf Händen tragen.» Diesen Satz schrieb uns Dr. Gerold Manner, 71 Jahre alt. Und zwar auf die Frage, warum er zu Kieser Training geht. Krafttraining für die Beziehung? Zugegeben, das klingt erst mal seltsam. Andererseits kann eine Beziehung manchmal tatsächlich ein Kraftakt sein. Und wer dafür gut gerüstet ist, hat mehr von der Zeit zu zweit – und kann seinen Schatz buchstäblich auf Händen tragen. Dazu kommt: Je wohler wir uns mit uns selbst fühlen, desto gelassener können wir mit unserem Partner umgehen. Und wohl fühlt sich, wer kräftig und gesund ist und aufrecht durchs Leben gehen kann. Dies zeigen auch die Ergebnisse der Studie «Kieser Training wirkt»: Mehr als die Hälfte der Probanden, die sechs Monate bei Kieser trainierten, konnten Stress besser abbauen. Rund zwei Drittel fanden einen guten Ausgleich zum Alltag (vgl. Neues aus der Wissenschaft, S. 3). Ein kleiner Streit oder eine stressige Phase wiegt dann lange nicht mehr so schwer. Denn wer mit sich glücklich und zufrieden ist, kann auch die Zeit zu zweit wieder in vollen Zügen genießen.