Ausgabe für Deutschland | www.kieser-training.com
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Jahreswechsel: Zeit der guten Vorsätze. Der Philosoph Harry G. Frankfurt ist der Ansicht, dass die Fähigkeit Vorsätze zu fassen, uns von «nichtmenschlichen Tieren» unterscheide. Leider verrät Frankfurt uns nicht, wie wir es schaffen, die Vorsätze auch umzusetzen. Viele Menschen nehmen sich fest vor, im neuen Jahr etwas für ihren Körper zu tun, geben das Training aber schon nach wenigen Monaten wieder auf. Warum? Zu Anfang ist alles neu, interessant und spannend. Man wird freundlich angeleitet, lernt nette Leute kennen und spürt an Leib und Seele, dass etwas vorwärtsgeht. Auch ist man ein bisschen stolz, den Schritt getan zu haben. Ist die Einführungsphase jedoch vorbei, lässt die Faszination nach. Der Trainingsbesuch verliert den Ausgehcharakter und die Motivation schwindet. Dabei ist gerade jetzt eine höhere Trainingsintensität gefordert, wenn der Fortschritt weiter gehen soll. Durch diese kritische Phase müssen Sie hindurch! Denn nach dieser «Feuerwand » sind Sie «intrinsisch» motiviert und verspüren nach einigen Tagen ein starkes Bedürfnis nach körperlicher Anstrengung. Der gefürchtete «innere Schweinehund» regt sich nicht mehr. Die letzten Sekunden jeder Übung werden zur Grenzerfahrung, die Sie immer wieder suchen werden und die in Ihrem Inneren etwas zum Positiven verändert. Das hat nichts mit Esoterik zu tun. Es hat, wie alles, materielle Ursachen. Neurologen und Endokrinologen können leicht nachweisen, warum das so ist. Doch was für Sie wichtig ist: Damit erübrigen sich künftig alle Vorsätze.
Einen kraftvollen Start ins neue Jahr und viel Vergnügen beim Lesen wünscht Ihnen Werner Kieser

Foto: © Kieser Training/Michael Ingenweyen
Niklas Clausing steht einfach da, die Hände lässig vor der Brust verschränkt, und lächelt. Klick. Klick. Klick. «Ja, sehr gut», lobt der Fotograf. «Und jetzt gib mir dein schönstes Strahlen.» Clausing lacht herzhaft und winkt ab. Der Medizinstudent findet das alles ein bisschen absurd. Vor ein paar Stunden hat der Lübecker noch mit einer Freundin in seinem früheren Studienort Göttingen gefrühstückt, jetzt steht er in München in einer ehemaligen Dreherei und soll auf Knopfdruck sympathisch sein.
«Die Entscheidung von Kieser Training, als Botschafter in der Werbung echte Kunden statt professioneller Models einzusetzen, ist mutig», sagt Michael Ingenweyen, der Fotograf. «Ein Shooting mit Laiendarstellern ist nie wirklich planbar.» Doch der Mut wird belohnt: Am Ende der Session gibt es fast ein Dutzend sehr guter Bilder von Niklas Clausing. Er wird eines der zentralen Gesichter der Werbekampagne zur «Kieser Training-Gesundheitsreform 2011». Der 30-Jährige selbst ist darüber fast ein bisschen verwundert, ist er doch «keiner, der besonders darauf steht, fotografiert zu werden».
Dabei begann sein Weg zum Model nicht ohne Kalkül. Als Kieser Training im Frühjahr seine Kunden dazu aufrief, einen Werbespruch über die Wirkung des Trainings zu texten, setzte Niklas Clausing «voll auf die Karte ‹Medizinstudent›». Und der Plan ging auf: Seine Aussage «Meine Medizin heißt Kieser.» überzeugte.
Der Spruch beruht auf persönlicher Erfahrung – Clausing litt an Rückenschmerzen, ehe er vor zweieinhalb Jahren mit dem Training begann – hat für ihn aber auch eine politische Komponente. Denn als Medizinstudent verfolgt er natürlich die Entwicklungen im Gesundheitswesen genau und findet: «Es wird viel zu sehr auf die Kostenseite geschaut und viel zu wenig in Prävention investiert.» So gesehen ist der Lübecker der perfekte Botschafter für die «Kieser Training-Gesundheitsreform 2011». Das Motto ist zwar nur eine ironische Werbeidee, hat aber einen ernsten Hintergrund: Denn mit regelmäßigem Krafttraining lassen sich vielen Zivilisationskrankheiten wie Rückenschmerzen, Diabetes oder Herz- Kreislauf-Erkrankungen wirksam vorbeugen. Und je mehr Menschen ihre Gesundheit aktiv stärken, desto leichter lassen sich auch die Kosten im Gesundheitswesen senken.
Niklas Clausing glaubt zwar nicht, dass Kieser Training die gesundheitsökonomischen Probleme Deutschlands lösen kann, begrüßt es aber, «wenn mehr Menschen begreifen, dass sie ihre Gesundheit zu einem großen Teil selbst in den Händen halten und ihre Lebensqualität aktiv steigern können.» Seine ganz persönliche Medizin dafür hat der angehende Arzt längst gefunden.

Kieser Training-Kundin Heike Zedler
«Meine Seele schwebt mit meinem Rücken wieder auf Wolke 7», schrieb uns Kieser Training-Kundin Heike Zedler aus Berlin im März auf die Frage, warum sie zu Kieser Training geht. Krafttraining für die Seele? Da wollten wir natürlich gern mehr erfahren und haben noch einmal nachgehakt.
Die 41-Jährige ist seit zwei Jahren bei Kieser Training. «Angefangen habe ich, weil ich schlimme Probleme mit den Bandscheiben hatte.» Das spürte sie zunächst in den Beinen: Ihr linkes Bein ließ sich kaum noch bewegen, ihre Oberschenkel fühlten sich taub an. «Als würden einem ständig die Beine einschlafen», beschreibt Heike Zedler das unangenehme Gefühl. Ausgerechnet mitten im Urlaub kamen plötzlich stechende Schmerzen dazu. Ihr wurde klar, dass sie etwas unternehmen muss – etwas, das langfristig wirkt. Denn Akupunktur und Massagen brachten immer nur kurz Linderung. So kam sie zu Kieser Training. Seit sie trainiert, sind ihre Beschwerden komplett verschwunden.
Und was hat das mit der Seele zu tun? «Ich blicke wieder viel optimistischer in die Zukunft, weil ich sicher bin, dass die Probleme nicht wiederkommen», erklärt die Bankkauffrau. Außerdem hilft ihr Kieser Training, die kleinen Probleme des Alltags besser zu bewältigen. So hatte sie von ihrer Schreibtischarbeit früher oft Schmerzen in Nacken und Schultern. Die sind nun auch verschwunden. «Regelmäßig zu Kieser gehen gehört für mich heute einfach dazu», erzählt sie, «denn ich fühl’ mich dann einfach sauwohl! »
