Ausgabe für die Schweiz | www.kieser-training.com     Seite drucken     PDF

Liebe Leser,

1994 entschieden wir uns, nach Deutschland zu expandieren. Ich glaubte, dass man dort auf uns wartet. Als wir dann in Hamburg unsere ersten Betriebe in Deutschland eröffneten, musste ich feststellen, dass noch viel Aufklärungsarbeit zu leisten war. Die Kombination Krafttraining mit Therapie war unbekannt. Es waren schon über 5000 Fitnessstudios da, die mit ihrer Kommunikation eher Wohlgefühl als körperliche Arbeit versprachen. Krafttraining gegen Rückenschmerzen? Nein, zwei Wochen Kuraufenthalt war angenehmer und wurde damals erst noch von der Krankenkasse bezahlt.

Aber es sprach sich allmählich herum, dass Kieser „anders“ sei und dass das Training tatsächlich etwas bringe. Die Medien interessierten sich für uns. Der Spiegel bezeichnete mich als «Todfeind der Orthopäden». So ging die Entwicklung rasch voran. Innerhalb von sechs Jahren konnten wir über hundert Betriebe eröffnen. In Österreich ging es schneller. Hier waren unsere Betriebe fast von Anfang an voll. 2002 richteten wir eine eigene Forschungsabteilung ein.

Wir haben einiges dazugelernt, das wir jetzt in der Schweiz einbringen werden. Ich freue mich darauf, «alte» Bekannte wieder begrüssen zu dürfen.

Werner Kieser

Schweizer Standorte:

Ab Januar 2011
Zürich-Enge, Lessingstrasse 5
Bern, Monbijoustrasse 10
Basel, Hirschgässlein 30
Frenkendorf, Güterstrasse 8
Kreuzlingen, Nationalstrasse 6

Ab Februar 2011
Zürich-Oerlikon, Binzmühlestrasse 80

Unser Mann in Bern

Peter Schäppi ist seit über 20 Jahren in verschiedenen Funktionen für Kieser Training tätig und kehrt nun als erfolgreicher Franchisenehmer in Deutschland mit viel Erfahrung und der Lust auf Neues in die Schweiz zurück.


Foto: © Pascal Lauener

«Es hat für mich im Fitnessbereich immer nur Kieser Training gegeben», kommentiert Peter Schäppi seine gut 20 Jahre, die ihn mit Kieser Training verbinden. Er führt als Franchisenehmer sechs Kieser Training-Betriebe in Deutschland und ab Januar 2011 den neuen Betrieb in Bern.

Der 51-Jährige war in der IT-Branche im Verkauf tätig, bevor er 1989 bei seinem Eishockey-Mannschaftskollegen und damaligen General-Franchisenehmer von Kieser Training in der Schweiz als Partner einstieg. Nach dieser ersten Erfahrung im Franchisegeschäft trat Peter Schäppi Mitte der 90er Jahre bei der Kieser Training AG eine neue Herausforderung an und war als operativer Leiter wesentlich am erfolgreichen Aufbau der internationalen Märkte beteiligt. 2006 wagte er schliesslich erneut den Schritt in die Selbstständigkeit als Franchisenehmer und führt heute zusammen mit Partnern insgesamt sechs Kieser Training- Betriebe in verschiedenen Städten Deutschlands.

Die Kombination Sport und Unternehmertum fasziniere ihn nach wie vor, begründet Peter Schäppi seinen Entscheid, beim Neuaufbau des Schweizer Betriebsnetzes mit von der Partie zu sein. Er hat einen grossen Teil seines Lebens mit dem Produkt «Kieser Training» verbracht und setzt sich sehr dafür ein, dass Kieser Training in die Tiefe weiterentwickelt wird. Konkrete Massnahmen sind der Ausbau des therapeutischen Bereichs des Krafttrainings und die Einführung neuer Technologien wie beispielsweise des Kraftsensors. Mit dem Kraftsensor können an den meisten Maschinen regelmässig Kraftmessungen durchgeführt und damit das Training massgeschneidert weiterentwickelt und den individuellen Bedürfnissen der Kunden angepasst werden. Schäppi sieht in der Kraftmessung ein exzellentes Instrument, um die hohe Effizienz des Kieser Trainings noch zu steigern.

In seinem Betrieb an der Monbijoustrasse 10 in Bern arbeitet er von Beginn an eng mit benachbarten Fachärzten für Rheumatologie, physikalische Medizin und Sportmedizin sowie Physiotherapien zusammen. Aus diesen Kooperationen ergeben sich für Kunden und Patienten ideale Synergien. Neue Kieser Training-Kunden mit ernsthaften Problemen am Bewegungsapparat können direkt an die Ärzte oder an die Physiotherapie überwiesen werden. Peter Schäppi stellt mit Genugtuung fest, dass der Nutzen des medizinischen Krafttrainings von Kieser Training inzwischen bei Ärzten und Physiotherapeuten unbestritten ist und diese deshalb gerne mit den Kieser Training- Betrieben zusammenarbeiten. Mit diesem Bewusstsein geht er seine neue Aufgabe in Bern an und setzt sich mit seinem fundierten Know-how und der jahrelangen Erfahrung dafür ein, dass das unverwechselbare Konzept von Kieser Training in der Schweiz weiterentwickelt und das in den letzen Jahren brachliegende Potenzial genutzt wird. «Zufriedene Kunden mit neuer Lebensqualität sind meine beste Motivation», so das Credo von Peter Schäppi, dem Mann von Kieser Training in Bern.

Krafttraining …

… macht glücklich


Kieser Training-Kundin Heike Zedler

«Meine Seele schwebt mit meinem Rücken wieder auf Wolke 7», schrieb uns Kieser Training-Kundin Heike Zedler aus Berlin im März auf die Frage, warum sie zu Kieser Training geht. Krafttraining für die Seele? Da wollten wir natürlich gern mehr erfahren und haben noch einmal nachgehakt.

Die 41-Jährige ist seit zwei Jahren bei Kieser Training. «Angefangen habe ich, weil ich schlimme Probleme mit den Bandscheiben hatte.» Das spürte sie zunächst in den Beinen: Ihr linkes Bein ließ sich kaum noch bewegen, ihre Oberschenkel fühlten sich taub an. «Als würden einem ständig die Beine einschlafen», beschreibt Heike Zedler das unangenehme Gefühl. Ausgerechnet mitten im Urlaub kamen plötzlich stechende Schmerzen dazu. Ihr wurde klar, dass sie etwas unternehmen muss – etwas, das langfristig wirkt. Denn Akupunktur und Massagen brachten immer nur kurz Linderung. So kam sie zu Kieser Training. Seit sie trainiert, sind ihre Beschwerden komplett verschwunden.

Und was hat das mit der Seele zu tun? «Ich blicke wieder viel optimistischer in die Zukunft, weil ich sicher bin, dass die Probleme nicht wiederkommen», erklärt die Bankkauffrau. Außerdem hilft ihr Kieser Training, die kleinen Probleme des Alltags besser zu bewältigen. So hatte sie von ihrer Schreibtischarbeit früher oft Schmerzen in Nacken und Schultern. Die sind nun auch verschwunden. «Regelmäßig zu Kieser gehen gehört für mich heute einfach dazu», erzählt sie, «denn ich fühl’ mich dann einfach sauwohl! »