Ausgabe für Deutschland | www.kieser-training.com
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Punkt 1:
Qualität fürs Auge und die Natur
Am augenfälligsten bei Kieser Training ist die Verwendung von Stahl – an jenen Stellen, an denen kein nachwachsendes Holz eingesetzt werden kann. Ob Maschinen, Handtrockner, Spinde oder Duschen – alles glänzt in matter Schlichtheit, die auch der Natur schöne Augen macht. Denn das Ambiente kann nicht nur dank gewohnt puristischem Design punkten: Hochwertige Verarbeitung, beste Qualität und so gut wie keine Abnutzung garantieren vor allem Langlebigkeit. Fakt ist: Was nicht ersetzt werden muss, muss nicht immer wieder neu produziert werden. Zudem lässt sich Stahl wunderbar wiederverwerten. Auch bei den Holzfußböden wird nicht nur auf die Optik geachtet, zusätzlich werden ausschließlich lokale Holzsorten ausgewählt.
Punkt 2:
Langlebigkeit nicht um jeden Preis
Kaum kaputt zu kriegen und zudem unheimlich billig ist Plastik. Doch selbst der schadstoffärmste Kunststoff macht den Planeten nicht grüner, sondern müllt ihn voll, weil er kaum verrottet. Im Pazifik verseucht inzwischen ein schwimmender Plastikteppich von der Größe Mitteleuropas das Meer – und stündlich landen 675 Tonnen Plastikmüll in den Weltmeeren. Grund genug, um bei der Entwicklung der neuen Kieser Training-Maschinen über den Verzicht auf Plastik nachzudenken.

Punkt 3:
Mineralwasser-Sperrgebiet
Wer trainiert, hat Durst. Plastikflaschen sucht man bei Kieser Training natürlich vergebens – Wasser gibt’s für jeden am spendablen Wasserbrunnen. Der funktioniert auch ohne Plastikbecher. Und ist zudem kostenfrei. An Standorten, wo das Wasser Trinkwasserqualität hat, setzen viele Mitarbeiter in den Büros auf Leitungswasser in Karaffen statt Mineralwasser aus Flaschen. «Mineralwasser ist zum einen nicht besser und verbraucht zum anderen 300-mal mehr Energie als Leitungswasser», weiß Werner Kieser.
Punkt 4:
Sparsamer Schauer
Apropos Wasser: Auch wenn man’s beim Abbrausen nicht bemerkt – in vielen Duschkabinen sind umweltschonende Duschsparköpfe installiert, die den Wasserverbrauch reduzieren. Das bringt bei 153 Betrieben auf unserem Globus und über 290.000 Kunden nicht nur ein paar gesparte Liter des kostbaren Nasses.
Punkt 5:
Gibt Energie – und frisst keinen Strom
In manchem Fitnesstempel wird ein wahres Kardio-Theater abgefeuert, doch Fernseher, Bedienungselemente und Musik-Berieselung kosten leider permanent Strom. Von der akustischen Umweltverschmutzung ganz zu schweigen. Bei Kieser Training hingegen sucht man solche Stromfresser vergebens. Trainiert wird in ruhigem und konzentriertem Ambiente, die Kraftmaschinen werden allein durch Muskelkraft betrieben, die Therapiemaschinen kommen mit einem Minimum an Computertechnologie aus. Dafür gibt das Training ganz viel Energie.
Punkt 6:
Den Papiertiger ad acta gelegt
Weltweit arbeitet man in den Kieser Training-Betrieben im nahezu papierfreien Büro. Das bedeutet: Gearbeitet wird am Computer, ausgedruckt wird nur das Nötigste. Fällt doch mal Zettelkram an, gilt die Makulatur- Regelung – auf der Rückseite von benutztem Papier kann man prima Notizen machen. Bei Besprechungen kommt in der Unternehmenszentrale statt Flip-Chart die Schiefertafel à la Werner Kieser zum Einsatz. Und diese Reflex-Ausgabe ist auf Recyclingpapier gedruckt – wie alle anderen Ausgaben auch.

Punkt 7:
Natürliche Klimaanlage
In Berlin-Reinickedorf ist das Pilotprojekt schon zu bestaunen: Eine Lehmwand sorgt für das natürliche Raumklima. Denn Lehm kann Wärme und Feuchtigkeit besser speichern als andere Baustoffe. «Die Lehmwand ist bei uns eine Innovation», erklärt Werner Kieser. «Diese Baumaßnahme soll künftig der konventionellen Klimaanlage vorgezogen werden, wenn es Sinn hat.» Dank Atmungsaktivität wärmt eine Lehmwand die Trainingsräume im Winter und kühlt im Sommer – positiver Einfluss auf die Energiebilanz inklusive.
Punkt 8:
Auch Kleinvieh verhindert Müllmist
Klar, viel Engagement bringt im Falle des Umweltschutzes auch viel. Doch selbstverständlich wird in den Kieser Training-Betrieben weltweit zumeist auch auf die kleinen Dinge im Alltag einer großen Firma geachtet: Angefangen bei der strikten Mülltrennung über die Verwendung von Bio-Putzmitteln bis hin zur energieeffizienten Leuchtstoffregelung werden sämtliche Abläufe immer wieder auf ihre ökologischen Auswirkungen überprüft. Für unsere Welt. Und für Sie als Kunden.
Sie haben mit Kieser Training die Schwerkraft besiegt?
Sie müssen kein Superheld sein: Egal, ob Sie die Rückenschmerzen, die komplette Marathonstrecke oder die ersten Zeichen des Alters bezwungen haben – Ihre Geschichte zählt! Erzählen Sie uns, was Kieser Training bei Ihnen bewirkt hat. Die besten «Geschichten aus dem Maschinenraum» veröffentlichen wir auf unserer Internetseite.
Lesen Sie mehr auf www.kieser-training.de und geben Sie hier Ihre eigene Geschichte ein.
Oder Sie schreiben eine E-Mail an: maschinenraum@kieser-training.com
Per Post senden Sie uns Ihre Geschichte bitte an:
Kieser Training GmbH, «Geschichten aus dem Maschinenraum»
Schanzenstraße 39/D 15, 51063 Köln
Neulich erhielt ich per Post ein Buch mit dem Titel «Der Sprachverführer» von Thomas Steinfeld. Darin findet sich tatsächlich ein ganzes Kapitel über meine Diktion in meinem Buch «Die Seele der Muskeln». Natürlich freute mich das. Was mich indes schlucken ließ, war die Gesellschaft, in der ich mich dort fand: Peter Handke, Elfriede Jelinek, Botho Strauss, Heinrich Heine, Robert Musil, Arthur Schopenhauer, Robert Walser und so weiter. Geehrt und leicht verwirrt begann ich, das Buch zu lesen.
Steinfeld analysiert die Sprache der Autoren gleichzeitig zart und bestimmt. Seine Beispiele sind einleuchtend, sein Stil lässt keine Langeweile aufkommen. Vor allem freut er sich an der Sprache und ihrer Lebendigkeit. Diese Freude überträgt sich auf den Leser. Die analytische Präzision wird dadurch nicht beeinträchtigt, im Gegenteil: «Die Sprache lebt weder in Wörtern noch in Absätzen, Kapiteln und Bänden. Sie lebt im Satz, so wie der Mensch nicht in seinen Zellen und Gliedern und auch nicht in sozialen Verbänden lebt, sondern in seinem Körper», erklärt Steinfeld.

Den oft postulierten Gegensatz von Kunst und Theorie löst Steinfeld elegant auf. «Ein beliebtes Vorurteil besagt, die Kunst sei etwas Müßiges, ein schönes, aber streng genommen überflüssiges Beiwerk zu den notwendigen Verrichtungen des Alltags. Ein zweites Vorurteil besagt, alle Theorie sei grau. Sie lasse sich nicht in die Wirklichkeit übertragen und das gelte vor allem für das Nachdenken über Kultur und Gesellschaft. Aber beides ist Unfug, erkennbar nicht nur daran, dass Menschen in allen Zeiten, selbst in den härtesten, am schlimmsten von der Not geprägten Zeiten Kunst hervorgebracht haben. Erkennbar auch daran, dass sie oft genug den realen Verhältnissen vorausgegangen ist – als Berichterstattung von den Frontlinien der Gesellschaft.»
Steinfeld weckt beim Leser die Fähigkeit zur Wahrnehmung der Form – eine Fähigkeit, die gerade Viellesern abhanden kommt und über das Aufnehmen des Inhaltes hinausgeht. Seine Textbeispiele von Autoren, die ich zu kennen glaubte, offenbarten mir, dass ich deren Texte oft nur «gelesen», nicht aber in ihrer sprachlichen Eleganz und Stringenz – oder auch in ihrer Schwäche und in ihrer Entgleisung – erkannt und erlebt hatte.
Und wieder wurde mir die Parallele von Sprache und unserem Bewegungsapparat bewusst: Beide bedürfen des bewussten Gebrauchs und der Wartung, andernfalls verkommen sie. Steinfelds Buch lehrt, die Sprache zu lieben. Und – wie die ZEIT (13.01.2011) in ihrer Rezension schreibt: «Ein solches Buch hat wirklich gefehlt. Eine Stilfibel für die Gegenwart, wie sie früher in jeden guten Haushalt gehörte.»
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