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Liebe Leser,

«Krafttraining – Aufbau und Wartung des Bewegungsapparates» – das ist der Titel der Kieser Training-Fachtagung, die am 19. November im Vortragssaal des Kunsthauses Zürich stattfindet. Die Kenntnis um die medizinische Bedeutung eines gesundheitsorientierten Krafttrainings hat sich in den letzten Jahren erheblich erweitert. Dies ist nicht nur das Ergebnis praktischer Erfahrungen, sondern auch das Resultat intensiver Forschung.

Und dennoch: Der volkswirtschaftliche Nutzen des Krafttrainings an Geräten wird nach wie vor unterschätzt – auch in Fachkreisen.

An unserer medizinischen Tagung berichten neun Referenten über ihre Forschungsergebnisse. Die Erkenntnisse können nicht länger ignoriert werden: Eine trainierte Muskulatur ist ein Schlüsselfaktor in der Gesundheitsförderung. Die Tagung richtet sich an Ärzte und Physiotherapeuten sowie medizinisch Interessierte.

Wir freuen uns auf Ihr Kommen.
Werner Kieser

Krafttraining – Aufbau und Wartung des Bewegungsapparates

Datum: 19.11.2011
Ort: Kunsthaus Zürich, Vortragssaal, Heimplatz 1, 8001 Zürich
Zeit: 9.00 Uhr – 17.15 Uhr

Programm und Anmeldung

Kraft tanken für den Job

Neun Tankwarte versorgen die Flugzeuge am Flughafen Dresden International mit Kraftstoff. Sie selbst tanken bei Kieser Training Kraft für den Job.



Andreas Warmer schlägt den dicken 2-Zoll-Schlauch an die Tragfläche eines Airbus 300/600 an. Über Kopf drückt der Tankwart das Kupplungsteil gegen die Öffnung, verriegelt es und pumpt anschließend Kerosin in den Tank. Rund 30 Minuten dauert es, bis alle Tanks für den Flug nach Hurghada, Ägypten, befüllt sind. «Für den Job muss man schnell, sicher und konzentriert arbeiten. Dafür muss man auch körperlich fit sein», erklärt Warmer.

Um fit zu bleiben, geht der Tankwart zwei Mal, manchmal sogar drei Mal wöchentlich zu Kieser Training. Die Kosten für das Jahresabo übernimmt sein Arbeitgeber – die AFS Aviation Fuel Services GmbH, ein Beteiligungsunternehmen der Deutschen Lufthansa sowie der Deutschen BP. Insgesamt sorgen mehr als 400 Mitarbeiter bei der AFS an 11 internationalen Verkehrsflughäfen in Deutschland und Österreich für die Betankung von ca. 600.000 Flugzeugen im Jahr. Rund um die Uhr, teils im Minutentakt. Egal, ob die Sonne scheint, es regnet oder stürmt – das Kerosin muss schnell und sicher fließen, damit die Flugzeuge pünktlich abheben können.

Um die körperliche Leistungsfähigkeit und Gesundheit der Mitarbeiter zu stärken und Fehlzeiten zu reduzieren, startete die Hamburger AFS Zentrale unter dem Motto: «Vorbeugen statt heilen» vor vier Jahren mit einem Gesundheitsvorsorgeprogramm. Seitdem kooperiert sie mit Kieser Training. «Unsere Mitarbeiter sind das höchste Gut, das wir haben», sagt Hartmut Gentsch, Sicherheitsingenieur und Initiator des Präventionsprogramms. «Sie tragen maßgeblich dazu bei, dass wir unsere Kunden 100-prozentig zufriedenstellen können. Es reicht nicht, ausschließlich in technische Innovationen zu investieren. Wir wollen dazu beitragen, dass die Mitarbeiter gesund, zufrieden und motiviert sind», betont er.

Hans-Joachim Löscher, Betriebsleiter am Standort Dresden, schätzt das Präventionsprogramm. Sieben seiner Mitarbeiter waren von Anfang an mit von der Partie, darunter auch Andreas Warmer. «Aufgrund der demografischen Entwicklung werden unsere Mitarbeiter immer älter», erklärt Löscher. «Mir ist es wichtig, dass sie gesund bleiben und ihre Tätigkeit bis zum Eintritt ins Rentenalter ausüben können.» Einer seiner Mitarbeiter ist inzwischen in Rente gegangen – mit Kieser Training. Löscher freut sich: «Zum Abschied wünschte er sich die Verlängerung seines Trainingsvertrages. Für meine Mitarbeiter ist das Training längst zum festen Bestandteil des Lebens geworden.» Und für ihn selbst? «Sie ermahnen mich, wenn ich mal länger nicht beim Training war», gibt er schmunzelnd zu. Stolz ist der Betriebsleiter nicht nur auf die statistisch höchste Beteiligungsrate seines Teams innerhalb der AFS. «Wir haben auch die geringsten Fehlzeiten», betont er. Ihn wundert es, dass das Thema in anderen mittelständischen Unternehmen nach wie vor stiefmütterlich behandelt wird: «Jeder kranke Mitarbeiter kostet viel Geld. Es ist doch viel besser, dieses in die Gesundheit der Mitarbeiter zu investieren – das lohnt sich für beide Seiten.»

Die starke Zahl

Kennen Sie das? Morgens rein ins Auto, ab zur Arbeit und mit dem Aufzug ins Büro. Die Bürotür öffnet sich automatisch – selbstverständlich! Dann: vier Stunden konzentriertes Sitzen. Endlich: Pause. Runter mit dem Aufzug, rein in die Kantine – mal in Ruhe sitzen und essen. Jetzt aber schnell – der Bürostuhl wartet. Mit dem Feierabend der flotte Wechsel aufs Sofa, um vor dem Fernseher Wurzeln zu schlagen.

Unser Alltag ist von morgens bis abends vollautomatisiert. Dank der technischen Errungenschaften müssen sich maximal unsere Fingermuskeln krumm machen, um Maus oder Fernbedienung zu benutzen. Der renommierte Sportmediziner Prof. Dr. Wildor Hollmann hat berechnet, dass wir dank dieser Technik rund 350 Kilokalorien pro Tag weniger verbrauchen als noch vor 50 Jahren. Das wiederum hat «erschwerende» Auswirkungen auf unsere Figur. Das Zuviel an Körperfett gepaart mit körperlicher Inaktivität ist nicht nur eine Frage der Optik. Gravierend sind vielmehr die gesundheitlichen Folgen. Denn mit jedem überzähligen Kilo erhöht sich das Risiko, an Herz-Kreislauf- oder Stoffwechselstörungen wie Bluthochdruck oder Diabetes zu erkranken – eine schwer wiegende Tatsache.

Was hilft? Konsequenter Verzicht auf Rolltreppen, Fahrstuhl & Co.! Aber nicht nur das.

Sie als Kieser Training-Kunde wissen: Uns hoch zivilisierten Menschen fehlt nicht nur die Bewegung, sondern vor allem fehlt unseren Muskeln der Widerstand. Echte Erleichterung verschaffen Sie sich dank trainierter Muskeln – sie verbrennen nicht nur 24 Stunden täglich Fett, sondern tragen Sie auch leichter durchs Leben.