Ausgabe für Österreich | www.kieser-training.com     Seite drucken     PDF

Sehr geehrte Leserin, Sehr geehrter Leser,

«Angriff der drei Musketiere» und ähnlich spektakulär lauteten die Schlagzeilen, als wir 2000 zeitgleich mit zwei Fitnessmultis in den österreichischen Markt eintraten. Von den beiden Multis gibt es noch einen. Von diesem stehen laut Medienberichten die Standorte in Linz und Salzburg vor der Schließung.

Schnelles Wachstum, kurzfristige Gewinnoptimierung und übermäßiger Konsum sind seit einigen Jahrzehnten in. Über die Verhältnisse zu leben wird regelrecht gefördert und zelebriert. Mit den Auswirkungen sind wir täglich, auch persönlich, konfrontiert. Muskeln wachsen langsam und nur gegen die Vorleistung «Widerstand». Ihr Wachstumspotential ist limitiert. Ihre Pflege anstrengend, unspektakulär und eine lebenslange Aufgabe. Dafür ist das Gewinnpotential einer trainierten Muskulatur riesig. Dies hat die medizinische Fachtagung im November in der Schweiz einmal mehr gezeigt.

Ich wünsche Ihnen eine besinnliche Weihnachtszeit und dass Ihnen 2012 viel Zufriedenheit, Gesundheit und Kraft bringt.

Ralf Kälin, Geschäftsführer Kieser Training Österreich

Highlights 2012

Unveränderte Preise gegenüber 2011

2012 – noch mehr Kieser Training

Ein weiterer Betrieb in Wien, Renovierungsarbeiten und neuartige Trainingsmaschinen für Sprunggelenk und Beckenboden. «Noch mehr Kieser Training», das Motto für 2011 von Kieser Training Österreich setzt sich 2012 nahtlos fort – zum selben Preis.



Machen wir zuerst einen Blick zurück. Seit Jahresbeginn dürfen sich Kieser Training-Kunden über einige Erweiterungen im Angebot freuen: pro Vertragsjahr eine Trainingsberatung beim niedergelassenen Arzt, jährliche Erhebung des Kraftstatus mit dem Kraftsensor und die Möglichkeit, bei einer Auszeit das Vertragsablaufdatum gegen eine Bearbeitungsgebühr nach hinten zu verschieben. Angebote, die von den Kunden gut angenommen wurden, die Auszeit ganz besonders.

Fünfmal in Wien
Am 21. September eröffnete am Praterstern der vierte Betrieb in Wien. Viele Kunden und Interessenten kamen zur Eröffnungsveranstaltung, sodass der Trainingsraum bis auf den letzten Platz gefüllt war.

Doch damit nicht genug. Im März 2012 eröffnet an der Grünbergstraße 15 in unmittelbarer Nähe zum Schloss Schönbrunn der fünfte Wiener Betrieb. Der großzügige helle Betrieb mit Atrium und Blick in den begrünten Innenhof liegt am Schnittpunkt der Süd- und Westeinfahrt und ist über die U4 sehr gut erreichbar.



Renovierungswelle
Der Betrieb in Graz feierte heuer sein 10-jähriges Bestehen. Sozusagen zur Belohnung gibt es im kommenden Sommer neue Frische. In einer wahren Renovierungswelle werden die Spuren von 10 Jahren regelmäßigen Krafttrainings beseitigt. Während der Betrieb beim Franz Josefs-Bahnhof in Wien bereits im neuen Glanz erstrahlt¸ folgen 2012 jene in Graz, in Wien/Neustiftgasse und in Wien/ Favoritenstraße.

Gut Ding braucht Weile
Die Entwicklung neuer Trainingsmaschinen – von der Idee bis zur Produktionsreife – durchläuft viele Stufen und hat bei den für heuer in Aussicht gestellten Maschinen mehr Zeit in Anspruch genommen als geplant. Das Warten macht sich aber letztlich mehrfach bezahlt: Gleich vier Maschinen werden 2012 eingeführt: Ein Turm, der die Ausführung von Klimmzügen unterstützt, eine Trainingsmaschine für die Beckenbodenmuskulatur sowie je eine für die Einwärts- bzw. Auswärtsdrehung des Sprunggelenks. Die drei Letzten sind noch dazu echte Weltneuheiten am Maschinensektor.

Aufklärung und Wissensvermittlung
2010 ins Leben gerufen, 2011 fortgesetzt und 2012 bereits in Vorbereitung: Die «Tage der Kraft» werden als jährlicher Themenschwerpunkt weiter etabliert. Denn es ist uns ein Anliegen, dass möglichst viele Menschen selbstverantwortlich und vorbeugend das enorme Potential ausschöpfen, das ihnen Krafttraining bietet.

Die starke Zahl

Bitte einmal kurz innehalten: Wie sieht für Sie ein Mensch aus, der an Osteoporose erkrankt ist? Nun? Vielleicht eher weiblich? Das stimmt zwar noch immer, aber immer weniger, denn Osteoporose ist längst keine typische Frauenkrankheit mehr. Fakt ist: Weltweit leiden rund 200 Millionen Menschen unter schwindender Knochenmasse und häufigen Brüchen. Besonders für Ältere eine große Gefahr, die lebensbedrohlich werden kann. Mittlerweile sind auch immer mehr Männer von der vermeintlich weiblichen Erkrankung betroffen.

Tendenz der abnehmenden männlichen Knochenmasse: zunehmend. Studien prognostizieren der Männer-Osteoporose eine steile «Karriere»: Laut der Internationalen Osteoporose Stiftung werden 15 bis 30 Prozent der Männer mindestens einmal in ihrem Leben dank maroder Knochen einen Gips tragen. Für schwedische Männer über 50 Jahre wird das Bruch-Risiko sogar mit 30 Prozent beziffert und in Deutschland ist inzwischen jeder dritte Osteoporose- Patient männlich.

Doch ist diese Tatsache noch relativ unerkannt: In der Praxis wird die «männliche » Osteoporose ähnlich stiefmütterlich behandelt wie der «weibliche» Herzinfarkt. Medizinische Geschlechtermythen verzögern die richtige Diagnose. Was hilft, wenn die Knochen schwinden? Neben der ausreichenden Versorgung mit Vitamin D und – bei fortgeschrittener Erkrankung – einer medikamentösen Behandlung hilft richtig dosiertes Krafttraining an Geräten. Und das ist keine Frage des Geschlechts: Gezieltes Muskeltraining macht sowohl Männer- als auch Frauenknochen stark.